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Humanismus

Humanismus im Alevitentum

Das Alevitentum ist stark vom Humanismus geprägt. Im Mittelpunkt steht der Mensch – mit all seinen Gefühlen, Gedanken und seiner Verantwortung gegenüber anderen. Aleviten glauben: Wer den Menschen achtet, achtet auch Gott. Denn der göttliche Funke lebt in jedem von uns.

 

Der Mensch als Spiegel Gottes

Nach alevitischer Lehre ist jeder Mensch eine einzigartige Schöpfung. Das Göttliche zeigt sich in der Liebe, im Mitgefühl und in der Vernunft des Menschen. Darum heißt es: „Der Weg zu Gott führt über den Menschen.“ – Wer seinen Mitmenschen mit Respekt, Verständnis und Güte begegnet, dient damit auch Gott.

 

Humanismus bedeutet Menschlichkeit

Alevitischer Humanismus bedeutet, den Wert jedes einzelnen Menschen zu erkennen – unabhängig von Religion, Herkunft,

 

Geschlecht oder Lebensweise.


Jeder Mensch hat Würde, und niemand steht über einem anderen. Das Ziel ist, ein gutes Herz zu haben, gerecht zu handeln und in Frieden zu leben.

 

Wissen, Liebe und Verantwortung

Humanismus im Alevitentum verbindet Herz und Verstand. Bildung und Erkenntnis sind wichtige Wege, um ein besserer Mensch zu werden.


Wahre Frömmigkeit zeigt sich nicht durch äußere Rituale, sondern durch das, was man tut – durch Liebe, Hilfsbereitschaft, Vergebung und Achtung vor der Natur.

 

So entsteht eine Gesellschaft, die auf Vertrauen, Mitgefühl und gegenseitigem Respekt aufbaut.


In Kürze gesagt:

Humanismus im Alevitentum bedeutet, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – mit seiner Würde, seinem Wissen und seiner Fähigkeit zur Liebe. Ein alevitischer Mensch strebt danach, gut zu handeln, anderen zu helfen und in Harmonie mit der Welt zu leben.

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